Wir planen unseren nächsten Wurf für Ende 2019

 

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Was ist ein Wolfalike?

Der Begriff "Wolfalike"beschreibt das wolfähnliche Aussehen eines Hundes. Zu den Wolfalike zählen die Rassen Northern Inuit, der Caledoian Wolfalike und der Tamaskan , deren Outcrossverpaarungen und weitere.


In den 80er Jahren wurde der Northern Inuit aus nordischen Rassen (z. B. Malamute, Husky), Schäferhunden und Collie gegründet. Aus den Northern Inuit entwickelten sich aufgrund unterschiedlicher Zuchtziele zwei Zweige. Der eine Zweig ist der Northern Inuit, der weiter gezüchtet wurde. Parallel entstand der andere Zweig mit dem Utonagan und daraus der Caledonian Wolfalike.

Aus den beiden Zweigen Northern Inuit und Utonagan entstand mit der Einkreuzung von Wolfhunden der Tamaskan. 2009 begann die Zucht des Tamaskan in Deutschland.Der Tamaskan ist somit eine Mischung der Ursprungsrassen mit einem Wolfanteil. Daraus ergibt sich, dass bei diesen Rassen von Wolfalike gesprochen wird.


Um welche Rasse es sich innerhalb der Wolfalike handelt, ergibt sich durch den Zuchtverein.

Für unsere Zucht "vom-I-Berg" benennen wir unsere Hunde als Wolfalikes.


Die Wolfalikes werden mit dem Ziel gezüchtet, dem Aussehen des Wolfs so ähnlich wie möglich zu sein ohne die Charaktereigenschaften eines Haushundes zu verlieren.

Die Wolfalikes sind von der FCI nicht anerkannte Hunderassen.


Die Rassestandards der Wolfalikes

Auf dieser Seite möchten wir Euch die Rassen der Wolfalikes ein wenig näher bringen. Dazu gehören der Northern Inuit, der Caledonian Wolfalike und der Tamaskan.

 

Erscheinung
 

Der Wolfalike gilt als groß und athletisch und ist in Höhe und Gewicht dem Deutschen Schäferhund ähnlich. Er sollte ein wolfsähnliches Aussehen haben mit rauem und dickem Fell (Winter- und Sommerfell unterschiedlich dick), mittelgroßen Ohren, einem geraden, buschigen Schwanz und charakteristischer Wolfsmaske. Generell gilt bei dieser Rasse, je ähnlicher dem Wolf im Aussehen und Bewegung, desto besser. Ein Scherengebiss ist Pflicht.

Verhalten


Der Wolfalike gilt als intelligent und arbeitsfreudig. Er ist ein loyaler, lebensfroher und liebenswerter Begleiter mit wunderbarem Temperament, aber mitunter auch stur. Er kommt sowohl mit Kindern, Hunden als auch anderen Haustieren gut aus (was von Hund zu Hund unterschiedlich ausgeprägt ist). Wolfalikes sind aber auch ausgesprochene Rudeltiere und sind daher am besten zusammen mit einem oder mehreren Hunden zu halten, es sei denn, man kann dem Hund als Besitzer genügend Aufmerksamkeit schenken. Ein Wolfalike ist nicht gerne allein und braucht als Arbeitshund Beschäftigung und Auslastung im Rahmen seiner  Fähigkeiten. Bei Nichtbeachten dieser Bedürfnisse können Probleme wie Ausbruchsversuche und zerstörerisches Verhalten auftreten. Der Jagdtrieb ist trotz der Abstammung dieser Hunde kontrollierbar, und ein Laufen ohne Leine ist möglich. Wichtig ist eine regelmäßige, geeignete Beschäftigung des Hundes, um den Arbeitsanforderungen und dem Auslauf gerecht zu werden und damit ein ausgeglichenes Wesen zu haben.

 

Pflege und Training

 

Wolfalikes gelten als sehr sauber, und aufgrund des kurzen Fells ist die Fellpflege nur während der Fellwechsel öfter nötig, ansonsten reicht einmal Bürsten in der Woche.

Im Fall der Erziehung und des Trainings gelten Wolfalikes als sehr intelligent, vielseitig und ehrgeizig darin, ihrem Besitzer zu gefallen, sind aber mitunter auch stur und eigensinnig. Für die Erziehung werden sanfte Überzeugung und Belohnungen empfohlen. Man sollte sie früh trainieren und sozialisieren. Wenn ausreichend trainiert, kommen diese Hunde (meist) auch auf Kommando zu seinem Besitzer zurück.

 

 

Gesundheit 

 

Bisher gibt es beim Wolfalike keine rassetypischen Krankheiten. Da Hüftgelenksdysplasie sowohl bei Deutschen Schäferhunden als auch bei Sibirischen Huskies vorkommen, müssen alle offiziellen Züchter ihre Hunde (ab dem Alter von 12 Monaten) daraufhin untersuchen und röntgen lassen bevor sie die Zulassung zur Zucht erhalten können.

Für die Zuchtzulassung der Zuchtvereine müssen alle Hunde HD, ED geröngt werden und es wird ein Test auf DM und Zwergenwuchs gefordert. Erkrankte Hunde bekommen keine Zuchtzulassung und werden somit aus der Zucht ausgeschlossen.

Die Zuchtvereine empfehlen die OSD-3-Untersuchung (Oculoskeletal Dysplasia).

Bisher konnte ein guter Rassedurchschnitt erhalten werden, und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 14 – 15 Jahren. 

 

Gewicht

Erwachsene Rüden: 32 kg - 50 kg
Erwachsene Hündinnen: 25 kg - 41 kg


Die gewünschten Größen sowie weitere optische Merkmale dienen der Orientierung , auf dem Gesamteindruck des Tieres liegt der Fokus. Die gesundheitlichen Vorraussetzungen sind in allen drei Rassen Pflichtprogramm.

Northern Inuit

Widerristhöhen: Rüde 64-76 cm, Hündin 58-71 cm

Augen: Jede Augenfarbe ist erlaubt, bernsteinfarbend ist bevorzugt

Fell: Jede Farbvariante ist erlaubt, halblanges Fell ist bevorzugt


Caledonian Wolfalike


Wiederristhöhen: Rüde ab 66 cm, Hündin ab 61 cm

Augen: Augenfarbe braun-, bernsteinfarbend bis gelb ist bevorzugt

Fell: Jede Fellfarbe ist erlaubt, halblanges Fell ist bevorzugt

Caledonian ist ein altes Wort für Schottland, dem Entstehungsland des Caledonian Wolfalikes.


Tamaskan


Widerristhöhen: Rüde 68-74 cm, Hündin 62-72 cm

Augen: Augenfarbe braun-, bernsteinfarbend bis gelb ist bevorzugt

Fell: Wolfgrau und rotgrau ist bevorzugt, kürzeres Fell

Die Nase und die Lefzen sollten schwarz sein.

Tamaskan bedeutet "mächtiger Wolf" oder "starker Wolf".